Unsere Tiere

Unsere ProSpecieRara Tierrassen                                                  

Skudden Schaf
Die Skudde ist ein kleines, kurzschwänziges Heidelandschaf, das ursprünglich in Ostpreussen und in den baltischen Staaten beheimatet war, wo es heute nicht mehr anzutreffen ist.
Die zierlichen, robusten und eher scheuen Tiere eignen sich dank ihrer Anspruchslosigkeit gut zur Beweidung von Magerstandorten. Nie nach Leistungen selektioniert, sind sie im Ertrag Bescheiden, dafür robust und vital wie vor tausend Jahren.
Unanfällige Klauen und leichte Geburten zeichnen die Rasse aus. Die Rassetypische Mischwolle ist für die Verarbeitung zur Woll- und Filzprodukten bestens geeignet.
Es gibt weisse, schwarze und braune Skudden.
Die Widder tragen ein imposantes Schneckengehörn. Die Auen sind hornlos, tragen Hornstummel oder Hörner.

Skudden Schaf

Wollschwein
Die Heimat der Wollschweine war das alte Österreich-Ungarn, wo die Rasse auch Schwalbenbauch-Mangalitza genannt wird.
Wegen der ausgezeichneten Speckqualität eroberten sie Mitte des 19. Jh. halb Europa und zählten zeitweilig zu den meistgehaltenen Schwein in der Schweiz
Die Ferkel kommen mit Frischlingsstreifen zur Welt – ein Zeichen für die nahe Verwandtschaft zum Wildschwein. Da sie keine grossen Schinken produzieren, kamen die sympathischen Tiere stark in Bedrängnis. Die Tiere sind trotzdem robust, krankheitsresistent und geländegängig und eignen sich darum für die Freilandhaltung auf extensiven Weiden. In der Landschaftspflege helfen sie effizient mit, z.B. Brombeerhaine zu bekämpfen oder brachliegende Flächen zu pflegen.

Wollschwein

Diepholzer Gans
Die Diepholzer Gans stammt aus der Grafschaft Diepholz im Norden Deutschlands, wo sie einst in grossen Herden gehalten wurden. Mit nachlassender Nachfrage nach Schreibfederkielen, Daunenfedern und Gänsefleisch geriet die edle Rasse in Vergessenheit.
Die Diepholzer sind schneeweisse, mittelgrosse Gänse mit freundlichen Gesichtszügen und wunderschöne blauen Augen. Eine genügsame und robuste Weidegans, die im Gelände gut zu Fuss ist. Sie hat ein munteres Wesen und einen ausgeprägten Bruttrieb. So ist es keine Seltenheit, dass Züchter das Wunder der Naturbrut miterleben dürfen. Geduldig werden die Eier bis zum Schlupf der hübschen, gelben Gössel bebrütet und die Jungmannschaft anschliessend fürsorglich geführt und behütet.

Diepholzer Gans

Pommern Ente
Die Pommern Enten stammen aus verschiedenen Ländern Europas.
Sie wurden nach dem Hauptzuchtgebiet Pommern benannt und werden seit 1920 in der Schweiz gezüchtet. Die Ente hat ein Gewicht von ca. 2.5 kg, der Erpel wiegt ausgewachsen ca. 3kg. Ihr besonderes Rassenmerkmal ist der weisse Brustlatz. Es gibt 2 Farbschläge: schwarz mit grünem Glanz und blau. Die Legeleistung der Pommernente ist erstaunlich: über 150 Eier im Jahr sind durchaus möglich, wobei die Eier ca. 70g schwer sind.
Die Jungenten sind ausgesprochen wetterhart und mit 10 – 12 Wochen schlachtreif. Das Fleisch gilt unter Kennen als Delikatesse. Trotz dieser Vorzüge und des zutraulichen Wesens gibt es in der Schweiz und in Deutschland nur nicht wenige Züchter, die sich dieser attraktiven Rasse gezielt annehmen.

Pommern Ente

Schweizer Huhn
Der Ursprung des Schweizerhuhns geht auf das Jahr 1908 zurück. Alfred Weiss aus Amriswil begann, aus diversen Rassen, vor allem aber aus weissen Orpington- und Wyandotten-Hühnern, ein typisches Zweinutzungshuhn zu züchten, also eine Rasse, die sowohl eine gute Legeleistung als auch einen guten Fleischansatz aufweist. Dank der Frostsicheren Rosenkämme und der kleinen Kehllappen fühlen sich die Tiere in unseren Breitengraden wohl. Zwischen den Weltkriegen hatte das Schweizerhuhn seine Blütezeit. Das Aufkommen moderner Hybridrassen verdrängte es fast vollständig. 1991 fand ProSpecieRara nur noch wenige Züchter, welche das Huhn mit der Nationalfarbe – schneeweisses Gefieder und roter Rosenkamm – züchten. Heute erfreut sich das klassische „Selbstversoger-Huhn“ wieder steigender Beliebtheit.

Schweizer Huhn

Appenzeller Barthuhn
Das Appenzeller Barthuhn wurde im Appenzeller Vorderland aus verschiedenen Landhuhnrassen herausgezüchtet. Es entstand ein kräftiges, stolzes und temperamentvolles Huhn. Der kompakte Rosenkamm, der volle Kinn- und Backenbart und das Fehlen von Kehllappen bieten der Winterkälte wenig Angriffsfläche, Von den beiden Farbschlägen schwarz und rebhuhnhalsig war 1986 vor allem letzteres sehr gefährdet. Engagierte Züchterinnen und Züchter erkannten die Gefahr und setzten sich vermehrt für dieses lebende Kulturgut ein. Ein überwachtes Erhaltungszuchtprogramm half wesentlich mit, den Bestand wieder zu stabilisieren. Es sind noch nicht alle Probleme behoben, und jeder neue Züchter kann seinen Teil zum Weiterbestehen der attraktiven Barthühner beitragen.

Appenzeller Bathuhn

Appenzeller Spitzhaubenhuhn
Das Appenzeller Spitzhaubenhuhn ist seit Jahrhunderten im Alpenraum ansässig. Es soll bereits im 15. Jahrhundert in Klöstern gezüchtet worden sein. Die munteren und vitalen Spitzhauben sind ideal an die Bedingungen der Berge angepasst. Sie klettern vorzüglich auf felsigem Grund und können ausserordentlich gut fliegen. Ihre kleinen Kehllappen und die zwei kleinen Hörnchen anstelle eines Kammblattes bieten strengen Frösten nur wenig Angriffsfläche. Typisches Rassenmerkmal ist die schmale, nach vorn geneigte Federhaube auf den Kopf, welche an die Trachtenhauben der Appenzeller Sonntagstrachten erinnern. Von den 10 ursprünglichen Farbschlägen unterstützt ProSpecieRara die fünf ältesten: am häufigsten sind die Silber-Schwarz-getupften. Viel seltener sind Gold-Schwarz-getupfte, reingoldene, schwarze und weisse Tiere.

Appenzeller Spitzhaubenhuhn

Weitere Hof-Tiere

Fleckvieh – Rinder
Bei uns sind 11 Fleckvieh – Rinder zu Hause, im Sommer dürfen sie sich auf der Weide austoben und im Winter sind sie morgens und abends im Lauf-Hof anzutreffen.

Fleckvieh – Rinder

Mini Shetland-Pony
Unsere 2 Ponys Jasmin und Lord sind seit 18 Jahren auf unserem Hof, beide sind nun schon 24 Jahre alt.

Mini Shetland-Pony

Hybriden-Legehennen
Unsere 60 Legehennen wohnen auf der Sonnseite des Bauernhauses, dank den Holundersträuchern und den Obstbäumen sind sie geschützt vor Greifvögel, wenn es etwas kühler ist, haben sie die Möglichkeit sich im Wintergarten aufzuhalten. Fester Bestandteil der Legehennen-Familie ist natürlich Hahn Henry.

Hybriden – Legehennen

Hof-Katzen
„Knöpfli“ und „Köbi“ geniessen es immer wieder wenn Besucher auf unseren Hof kommen, besonders von Kindern lassen sie sich gerne streicheln.

Hof Katzen